K-Pop

Neu im TSV: Streetdance auf Koreanisch

 

Die K-Mojis stellen sich vor


Seit September bereichert eine neue Gruppe den TSV Berlin-Wittenau: Die K-Pop-Truppe um Übungsleiterin Christina Griegel – auch unter dem Namen K-Mojis bekannt – hat sich vor über einem Jahr gegründet und bereits einige Auftritte auf Messen und Musikveranstaltungen hinter sich. Dabei covern die Gruppenmitglieder hauptsächlich K-Pop-Tänze und lernen darüber neue Tanzschritte aus dem Streetdance und Hip-Hop. Ab sofort üben sie ihre Choreografien in der TSV-Turnhalle und laden alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 12 Jahren zum Mittanzen ein!

Aber was ist „K-Pop“ eigentlich? – werden sich viele jetzt fragen. Um es kurz zu machen: das „K“ steht für „Korean“. Unter „Korean Popular Musik“ (K-Pop) versteht man ein weit gefasstes musikalisches Genre mit Pop-, Rap oder Techno-Elementen, welches sich in den 1990er Jahren in erster Linie in Südkorea nach dem Vorbild westlicher Girl- und Boybands entwickelte.

Waren die Songtexte anfangs noch auf Koreanisch, so fließt mittlerweile immer mehr Englisch mit ein, was auch dazu führte, dass sich das Phänomen nun weltweit verbreitet. In Deutschland hörte man K-Pop das erste Mal vor rund vier Jahren und die Bewegung ist mittlerweile auch hierzulande zum „Hype“ geworden. Die Stars der Szene avancieren zum Vorbild in Sachen Mode, Musik und Tanzstil.

Die meisten Bands aus Südkorea werden in sehr jungen Jahren von Talentagenturen gecastet und durchlaufen ein hartes Gesangs-, Tanz- und Sozialtraining. Ihre Mitglieder werden von Aussehen und Tanzstil her auf absolute Perfektion getrimmt, auch mittels Schönheitschirurgie, weswegen K-Pop immer mal wieder in Verruf gerät.

Eines ist aber nicht abzustreiten: In Korea ist es das ganz große Ding. Schätzungen zufolge versuchten etwa zwei Millionen Koreaner und damit vier Prozent der Gesamtbevölkerung im Jahr 2011 bei der Casting-Show „Superstar K“ ihr Glück. Zum Vergleich: Für die Show „Deutschland sucht den Superstar“ bewerben sich jährlich etwa nur 35.000 hoffnungsvolle Künstler. Die unzähligen Nachwuchstalente in Korea schwemmen mit ihren Hits den Musikmarkt und finden über die Videokanäle weltweit ihre Fans. Dabei werden auch Trainingsvideos zum Mitmachen ins Netz gestellt.

Viele Gruppen wie die K-Mojis tanzen die Songs aus den Videos nach und lernen auf diese Weise immer neue Tanzstile. Hier geht es weniger um Perfektion, als um den Spaß am Tanzen, an der Bewegung, an der Musik.

Also, wer Lust an coolen Moves und einer energiegeladenen Tanztruppe hat, schaut am besten sonntags beim Training vorbei!



Kontakt:

Christina Griegel (Gruppenleiterin)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: (030) 3195 2627
Instagram-Account auf Tofo.me: http://tofo.me/kmojis1.



Wo und Wann?

Sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr in der TSV-Halle, Senftenberger Ring 40a, 13435 Berlin