Nutzerhinweis: Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie in Form von Social Media und weiteren Plugins möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.
TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. - Trainervorstellung André Gardei

Trainervorstellung André Gardei

André Gardei unterstützt das Trainerteam als Sportwart in der Abteilungsleitung und beim Jiu Jitsu – Kindertraining, sowie bei den Selbstverteidigungskursen. 

Wir haben ihm ein paar Fragen für Euch gestellt, damit Ihr ihn besser kennen lernen könnt, besonders, wenn Ihr ihn noch nicht so gut kennt.

20210407 TrainervorstellungAndreZeitung
Was möchtest Du über Dich privat sagen?

Ja, Tiere und Natur bestimmen mein Leben seitdem ich denken kann, meine Frau und meine Tochter sind mein Leben.

Der Kampfsport begleitet Dich ja nun schon eine Weile, was waren Deine für Dich wichtigsten Stationen bisher?

Angefangen hat alles, wie bei vielen 70iger-Jahre-Kids, mit dem legendären Bruce Lee! Die ersten wirklichen Kampfsporterfahrungen habe ich dann am Ende der 70iger des letzten Jahrhunderts im Justiz-Judoverein gemacht. Wie lange ich dort durchgehalten habe, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Dann war erst einmal eine ganze Weile Pause mit dem Kampfsport und hier widmete ich mich meiner zweiten sportlichen Leidenschaft, dem Segeln, wo ich dann auch irgendwann die Surflehrerausbildung gemacht habe. Mit dem Beginn des Studiums am Ende der 80iger trat der Kampfsport in Form von Herrn Kulisch im Hochschulsport (siehe Foto, der am Boden Liegende bin übrigens ich) wieder in mein Leben. Für mich sind das die prägendsten Kampfsportlehrjahre, bei einem absolut integren Menschen, der mit einem ihm eigenen Humor und einer 80ig-jährigen Lebenserfahrung (60 mit Jiu Jitsu), mit einer großen Gelassenheit immer wohl dosiert sein Wissen weitergab. Währenddessen und danach habe ich viele Kampfsportarten mal länger, mal kürzer ausprobiert und kennengelernt, Jiu blieb aber immer mein Heimatsport.

Anfang der 2000der zwang mich dann eine Trainingsverletzung die sprichwörtlichen Handschuhe (aus Sicht meines Arztes für immer) an den Nagel zu hängen. Tja, die Rechnung wurde aber ohne meine Tochter, Dietmar und Birgit gemacht! 😉

Was hat Dich zum TSV (und zu uns) geführt?

Birgit und Dietmar Gowitzke, die Jiu-Jitsu-Trainer im TSV. Der eigentliche Anlass war 2016 meine Tochter, weshalb ich Kontakt zum TSV und der (damals noch) Jiu-Abteilung aufnahm. Dietmar kenne ich schon eine gefühlte Ewigkeit, zusammen Abitur machen verbindet halt. So kam es wie es kommen musste, die Tochter mit ihrer Freundin beim Jiu angemeldet und der Vater wieder eingefangen mit dem Satz: „Komm einfach vorbei, hier sind einige, die ihre Zipperlein haben und wir nehmen darauf Rücksicht!“ Somit war ich mitgefangen und bereue keinen Tag. (Das Beste: trotzdem ich mich nicht zurückhalte, habe ich keine Beschwerden und fühle mich körperlich fitter!)

Was macht Dir besonders viel Spaß an Deinem Sport?

Ich bin ein Mensch, der starre Systeme hasst, ich brauche Freiraum für Kreativität und dieser Freiraum wird mir im Jiu (so wie wir es betreiben) gewährt. Jiu ist für mich in erster Linie Freizeit, einfach vom Alltag abschalten! 

Was motiviert Dich als Trainer?

Angefangen hat alles damit, dass ich Birgit und Dietmar einfach nur ein wenig beim Kindertraining unterstützen wollte, weil ich eh wegen meiner Tochter anwesend war und weil mich dieses Engagement der Beiden so beindruckt hat. Nach nunmehr doch schon wieder einigen Jahren, sind es gerade diese glücklichen Augen der Kinder und deren wachsendes Selbstvertrauen, was mich motiviert und langsam das unerschütterliche Engagement unserer Trainer verstehen lässt. Auch in den Selbstverteidigungskursen wird man über die eigene Erkenntnis der Teilnehmenden, dass man doch nicht hilflos ist, immer wieder motiviert.

Jeder Trainer hat Dinge, die ihm liegen und Dinge, bei denen er sich verbessern möchte. Was macht Dich zu dem Trainer, der Du bist?

Der Spaß an unserem Sport steht für mich immer Vordergrund, denn mit Druck werde ich nie die Liebe zu etwas wecken! Diese Liebe zu dem Sport zu wecken, ohne die Konsequenz schleifen zu lassen, Freiraum zu geben und den Spaß dabei nicht zu vergessen, das ist mein Ziel! Liegt mir das? Das beurteile nicht ich!

Vielleicht muss ich noch an meiner Gürtelprüfungsmuffelei arbeiten, Gürtelfarben waren mir nie wichtig, aber wenn man Kindern zum Beispiel Prüfungsangst nehmen will, ist es glaubwürdiger, wenn man selbst vergleichbare Erfahrungen vorweisen kann.