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TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. - Unser gemeinsamer Weg durch die Krise

Unser gemeinsamer Weg durch die Krise

Nach Aussage des Landessportbundes Berlin gibt es bisher kein relevantes Infektionsgeschehen in Berliner Sportvereinen. Es gab „vereinzelte Fälle im Wettkampfbetrieb in den Spielsportarten“, jedoch keine in den vielen Abteilungen und Sportangeboten der Berliner Breitensportvereine. Es zeigt, wie wir immer betont haben, dass Vereine mit ihren qualifizierten Übungsleitungen besser als alle anderen gesellschaftlichen Bereiche in der Lage sind, ihren Betrieb zu kontrollieren und mögliche Infektionsketten nachzuverfolgen. Ein Ergebnis davon ist eben das ausgebliebene Infektionsgeschehen im Berliner Sport.

Wir haben im TSV einen - trotz der besonderen Situation - erfolgreichen Sommer hinter uns gebracht. Vor allem die verfügbaren Sportflächen auf dem Vereinsgelände wurden täglich von einigen Abteilungen, mit meist alternativen Sportangeboten zur eigentlichen Sportart genutzt. Das geförderte, kostenlose Sommerprogramm „Sport im Park“ war wieder ein Renner und hat einige Sportbegeisterte bewogen, das Begonnene fortzusetzen und Mitglied im TSV zu werden. Die Situation in den Hallen erforderte viel Aufwand, um Hygienekonzepte zu entwickeln und qualifiziert umzusetzen. Dank an die Beteiligten im Verein, in Verbänden, Bezirk und Landessportbund. Leider standen die Hallen, die durch die Schutzmaßnahmen ohnehin nur reduziert verfügbar sind, erst verspätet zur Verfügung. Die Zeit des Lockdowns und der Sommerferien wurde von den verantwortlichen Verwaltungsstellen für notwendige Renovierungen nicht genutzt. 

Nun stehen wir vor Herbst und Winter. Größere Veranstaltungen haben wir vorsorglich abgesagt. Doch Sport möchten wir weiterhin betreiben! Denn, ob für jung oder älter, ist es gerade in diesen Zeiten wichtig sich zu bewegen, sich zu fordern,  aktiv zu sein und sich mit anderen auszutauschen. Wir haben in den letzten Monaten den Beweis erbracht, dass wir in Zusammenarbeit mit anderen relevanten Stellen in der Lage sind, die teilweise unlogischen Infektionsschutzmaßnahmen qualifiziert zu organisieren. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in Berlin müssen wir jedoch damit rechnen, dass Hallen wieder geschlossen werden. Dagegen werden wir uns wehren, denn die Berliner Sportvereine haben bewiesen, dass sie in der Lage sind verantwortungsvoll die schwierige Situation zu meistern. Das Robert Koch Institut betrachtet Berlin differenziert nach dem lokal sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen. Der Senat betrachtet Berlin gesamt, was nicht gerechtfertigt ist. Wir müssen schon fragen, warum Bezirke, die offenbar nicht bereit sind, verantwortungs- und rücksichtsloses Verhalten klar als solches zu benennen und konsequent dagegen vorzugehen, die politische Szene dominieren und damit dafür sorgen, dass alle Berliner abgestraft werden. 

Wir werden mit dem Bezirk und anderen Sportvereinen im Norden darauf hinarbeiten, dass es Sonderregelungen geben muss, die dem tatsächlichen lokalen Krisengeschehen entsprechen. Ansonsten werden politische „Wurschtigkeit“ und asoziales Verhalten in einigen Innenstadtbezirken vergesellschaftet und dagegen wehren wir uns auf allen Ebenen. Denn Sport ist für jeden von uns wichtig um gesund zu bleiben!

An dieser Stelle möchten wir uns bei Euch allen bedanken, dass ihr dem TSV als Mitglieder weiter die Treue haltet. Dank an den Vorstand und die Geschäftsstelle, die den TSV Berlin-Wittenau umsichtig durch die Krise führen und in enger Zusammenarbeit mit den engagierten Abteilungsleitern und Übungsleitern für eine erfolgreiche Fortsetzung der Vereinsarbeit garantieren.

Wir freuen uns auf euch, haltet Abstand und bleibt gesund!

Johann Müller-Albrecht
Aufsichtsratsvorsitzender